Das gab es schon!

Themenführung Auf den Spuren des Barock

Donnerstag, 29. September 2016, 19:00 Uhr

Themenführung zu "Zwei Dutzend x Barock im Stadtpalais.
Als Beitrag der „Kleinen Residenz“ Kirchheimbolanden zu der großen Aus-stellung der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim „Barock – Nur schöner Schein?“, die seit diesem Monat zu sehen ist, hat das Museum im Stadtpalais einen themenentsprechenden Beitrag erarbeitet. Das Museum lädt noch bis Mitte Februar 2017 unter dem Titel „Zwei Dutzend x Barock im Stadtpalais“ zu einem Erkundungsgang durch die Dauerausstellung ein. Dieser eröffnet Einblicke in die Welt des Hofes ebenso wie in die der Stadtbürger.
Wer sich nicht mit der erarbeiteten Handreichung selbst auf den Rundgang durch das Museum begeben möchte, ist herzlich zu dieser kostenfreien Themenführung mit dem Museumsleiter Dr. Rainer Karneth eingeladen, um gemeinsam die ausgewählten Exponate zur Barockkultur in der „Kleinen Residenz“ in Augenschein zu nehmen.

Kostümführung

Samstag, 17. September 2016, 17:00 Uhr

Mit der Fürstin Kammerzofe durch die Kleine Residenz

Als Beitrag der „Kleinen Residenz“ Kirchheimbolanden zu der großen Ausstellung der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim „Barock – Nur schöner Schein?“, die ab September 2016 gezeigt wird, bieten die Stadt Kirchheimbolanden und das Museum im Stadtpalais ein eigenständiges Programmangebot.

So schlüpft die Gästeführerin Beate Hess ins Gewand der Kammerzofe, Bedingt durch ihre berufliche Nähe zur Fürstin Caroline kann sie aus dem Nähkästchen plaudern, so manches Private aus dem Fürstenhaus berichten und eröffnet spezielle Einblicke in das Leben und Wirken der Landesherrin aus den Niederlanden und von königlichem Geblüt. Auf ihrem Gang durch die Stadt entführt die Kammerzofe die Teilnehmer/innen gleichzeitig in die Zeit des Barock.
Da man in diese Epoch nirgendwo besser eingeführt werden kann als im Museum mit seinen orignialen Exponaten, beginnt die Führung im Museum.

Der Kostenbeitrag beträgt 5,00 Euro/Person.
Um Anmeldungen wird gebeten (Tel-Nr. 06352/40 18 50 oder per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Treffpunkt: Museum im Stadtpalais

Anmeldung: Beate Hess, Alzeyer Str. 130, 67592 Flörsheim-Dalsheim, per Telefon (Tel. 06243 / 90 58 06) oder per Email (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Ausstellungseröffnung "Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart"

Donnerstag, 8. September 2016, 19:00 Uhr

Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle Interessierten sind herzich eingeladen.

„Wurzeln schlagen und die Gesellschaft stärken“, das ist der Leitgedanke der neuen Wanderausstellung „DEUTSCHE AUS RUSSLAND. Geschichte und Gegenwart“ im Museum im Stadtpalais, Kirchheimbolanden, die vom 8. September – 9. Oktober 2016 von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland mit Sitz in Stuttgart präsentiert wird. Diese Wanderausstellung ist Teil eines bundesweiten Integrationsprojektes, gefördert vom Bundesministerium des Innern, Berlin, und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg.

Ob sie Helene Fischer, Julia Neigel oder Lilli Schwarzkopf heißen und bekannte Namen tragen, gemeinsam haben sie mit vielen, weniger in der Öffentlichkeit stehenden Menschen in Deutschland, in Rheinland-Pfalz oder im Kreis Alzey-Worms eine besondere Herkunft: sie kamen als Deutsche aus Russland. Vorfahren von ihnen waren ab Mitte der 1760er Jahre nach Russland ausgewandert. Die angeworbenen Kolonisten sollten die von Russland neu eroberten, bis dahin von Mongolen und Osmanen beherrschten Gebiete besiedeln und vor allem landwirtschaftlich erschließen. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zur Gründung von mehr als 3.500 deutschen Siedlungen an der Wolga, in der Ukraine, im Kaukasus, in Wolhynien und Bessarabien.

Einen dramatischen Einschnitt und den Beginn eines unbeschreiblichen Leidensweges, offiziell als „Kriegsfolgenschicksal“ tituliert, brachte für die Russlanddeutschen der deutsche Überfall auf die Sowjetunion im Jahr 1941. Zigtausende Russlanddeutsche verloren ihr Leben durch Deportation, Verschleppung und Ermordung, weil der sowjetische Diktator Stalin sie der Kollaboration mit Hitler-Deutschland verdächtigte. Seit den 1950er Jahren konnten rund 2,8 Millionen deutsche Aussiedler aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland zurückkehren, dank geduldiger Diplomatie und erfolgreicher Entspannungspolitik, besonders nach 1990.

Die Ausstellung dokumentiert nicht nur die Geschichte der Migration der Deutschen nach Russland im 18. und 19. Jahrhundert, das Leben im Zarenreich und in der Sowjetunion sowie die Rückwanderung als (Spät-)Aussiedler nach Deutschland. Sie geht zudem der Frage nach, wie die russlanddeutschen Rückkehrer unter oftmals schwierigen Bedingungen in Deutschland, der neuen, alten Heimat, wieder Fuß fassten; wie sie ihre Integration in die Nachkriegsgesellschaft trotz vieler Vorurteile sowie häufig erfahrener Ablehnung geschafft haben, und wie gerade in Rheinland-Pfalz Deutsche aus Russland heute das Land in vielfacher Weise mitgestalten.

Der Eintritt ist frei. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Für Rückfragen und Anmeldung für Führungen durch die Ausstellung:
Jakob Fischer, Tel. 0171 – 40 34 329, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; www.deutscheausrussland.de; www.lmdr.de.

Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart

9. September - 9. Oktober 2016

„Wurzeln schlagen und die Gesellschaft stärken“, das ist der Leitgedanke der neuen Wanderausstellung „DEUTSCHE AUS RUSSLAND. Geschichte und Gegenwart“ im Museum im Stadtpalais, Kirchheimbolanden, die vom 8. September – 9. Oktober 2016 von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland mit Sitz in Stuttgart präsentiert wird. Diese Wanderausstellung ist Teil eines bundesweiten Integrationsprojektes, gefördert vom Bundesministerium des Innern, Berlin, und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg.

Ob sie Helene Fischer, Julia Neigel oder Lilli Schwarzkopf heißen und bekannte Namen tragen, gemeinsam haben sie mit vielen, weniger in der Öffentlichkeit stehenden Menschen in Deutschland, in Rheinland-Pfalz oder im Kreis Alzey-Worms eine besondere Herkunft: sie kamen als Deutsche aus Russland. Vorfahren von ihnen waren ab Mitte der 1760er Jahre nach Russland ausgewandert. Die angeworbenen Kolonisten sollten die von Russland neu eroberten, bis dahin von Mongolen und Osmanen beherrschten Gebiete besiedeln und vor allem landwirtschaftlich erschließen. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zur Gründung von mehr als 3.500 deutschen Siedlungen an der Wolga, in der Ukraine, im Kaukasus, in Wolhynien und Bessarabien.

Einen dramatischen Einschnitt und den Beginn eines unbeschreiblichen Leidensweges, offiziell als „Kriegsfolgenschicksal“ tituliert, brachte für die Russlanddeutschen der deutsche Überfall auf die Sowjetunion im Jahr 1941. Zigtausende Russlanddeutsche verloren ihr Leben durch Deportation, Verschleppung und Ermordung, weil der sowjetische Diktator Stalin sie der Kollaboration mit Hitler-Deutschland verdächtigte. Seit den 1950er Jahren konnten rund 2,8 Millionen deutsche Aussiedler aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland zurückkehren, dank geduldiger Diplomatie und erfolgreicher Entspannungspolitik, besonders nach 1990.

Die Ausstellung dokumentiert nicht nur die Geschichte der Migration der Deutschen nach Russland im 18. und 19. Jahrhundert, das Leben im Zarenreich und in der Sowjetunion sowie die Rückwanderung als (Spät-)Aussiedler nach Deutschland. Sie geht zudem der Frage nach, wie die russlanddeutschen Rückkehrer unter oftmals schwierigen Bedingungen in Deutschland, der neuen, alten Heimat, wieder Fuß fassten; wie sie ihre Integration in die Nachkriegsgesellschaft trotz vieler Vorurteile sowie häufig erfahrener Ablehnung geschafft haben, und wie gerade in Rheinland-Pfalz Deutsche aus Russland heute das Land in vielfacher Weise mitgestalten.

Der Eintritt ist frei. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Für Rückfragen und Anmeldung für Führungen durch die Ausstellung:
Jakob Fischer, Tel. 0171 – 40 34 329, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; www.deutscheausrussland.de; www.lmdr.de.

 

Kulturnacht

Freitag, 12. August 2016, 20 Uhr

In bewährter Tradition offeriert der Verein Heimatmuseum Kirchheimbolanden e.V. ein musikalisches Programmangebot.

Eine kleine Nachtmusik auf jiddisch
Mitwirkende sind:
Ninette Mayer, Flöte,Gesang
Marianneli Spratte, Geige
Angelika Tropf, Klarinette
Bernd Knell, Gitarre, Gesang

Kontakt

Museum im Stadtpalais Kirchheimbolanden
Amtsstraße 14
67292 Kirchheimbolanden
Tel.: 06352 / 401850
info@museum-kirchheimbolanden.de

Öffnungszeiten

Im Januar und Februar ist das Museum nur sonntags von 14.00 - 17.00 Uhr geöffnet, für Schulklassen und Gruppen nach vorheriger Anmeldung auch wochentags: Kontakt per E-Mail: info@museum-kirchheimbolanden.de; paedagogik@museum-kirchheimbolanden.de; sebastian.kreisel@alzey.de bzw. per Telefon 06731/498 896 und 06731/ 499 713.

Museumsflyer als PDF