Das gab es schon!

Zu Gast im Museum ...

Mittwoch, 29. Mai 2019, 19.30 Uhr

der Donnersberger Literaturverein
Autorenlesung von Mitgliedern des Literarischen Vereins der Pfalz: Anthologie "Gezogene Zeit" im Rahmen der Donnersberger Literaturtage.
Es lesen: Birgit Heid (Kurzgeschichten, Haiku, Gedichte), Knut Busch (Kurzgeschichten, Mundart), Marianne Baun und Monika Böss (prämierte Donnesberger Autorin) lesen aus der Anthologie Gezogene Zeit und anderen Texten.

Zu Gast im Museum ...

Dienstag, 21. Mai 2019, 19:30 Uhr

der Donnersberger Literaturverein
Autorenlesung von Christin Sumaya Farhat-Naser: im Rahmen der Donnersberger Literaturtage
Die Palästinenserin wird aus ihrem neuen Buch "Ein Leben für den Frieden" vorlesen und von der aktuellen Situation in ihrer Heimat berichten. Sie lässt die Besucherinnen und Besucher teilhaben an ihrem Erleben und an ihrer Hoffnung inmitten von Krieg und Gewalt. Die Autorin *1948, wuchs im Westjordanland auf, das seit nunmehr fünfzig Jahren von Israel besetzt gehalten wird. In Friedensinitiativen und Frauengruppen sowie in Seminaren mit Jugendlichen setzt sie sich seit Jahrzehnten für Dialog und Gewaltverzicht bei der Lösung des Nahostkonflikts ein. In mittlerweile vier Büchern und auf zahlreichen Vortragsreisen hat sie von ihrer Arbeit und vom Alltag unter der Besatzung berichtet.

Im Zeichen des Barocks durch Kirchheimbolanden

Samstag, 11. Mai 2019, 15:00 Uhr

In der Blütezeit der Stadt, während des barocken 18. Jahrhunderts, leben der Landesfürst Carl Christian von Nassau-Weilburg und seine Ehefrau Caroline in ihrer Residenzstadt Kirchheim, dem heutigen Kirchheimbolanden. Fürstin Caroline von Nassau-Weilburg, eine Oranierprinzessin königlichen Geblüts stammte nicht nur aus reichem Hause, sie war auch klug und vor allem musikalisch … Die Gästeführerin Beate Hess eröffnet facettenreich spezielle Einblicke in das Leben der Landesherrin und in die damalige Zeit.

Startpunkt: Museum im Stadtpalais, Amtsstraße 14, 67292 Kirchheimbolanden
Dauer: 2 Stunden
Kosten 5,00 Euro pro Person
Treffpunkt und Anmeldung: Museum im Stadtpalais, per Telefon: 06352 / 40 18 50 (Dienstag – Samstag 14.00 – 17.00 Uhr) oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir flechten ein Körbchen

Am Samstag, 11.05.2019 von 10:30 bis 14:30 Uhr

werden wir im Museum aus verschiedenen, auch bunten Materialien Körbchen flechten und  uns in dieser alten Handwerkskunst üben. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Kosten für das Material belaufen sich auf 2,50 €. Anmeldungen werden entgegengenommen unter 06352 - 401850 und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

      

Fake News oder Wahrheit?

Freitag, 03. Mai – Sonntag, 07. Juli 2019

Der kaukasische Hangmümmler. Die (fast) perfekte Lügengeschichte – ein Fälscher packt aus

Wie entstehen Fake News? Wer verbreitet falsche Nachrichten und warum glauben aufgeklärte Menschen an Lügengeschichten? „Lügengeschichten machen Spaß“, sagt Claus Maywald. Er muss es wissen, denn er ist gerade dabei, eine der größten frei erfundenen Geschichten in einer Ausstellung zu präsentieren – die vom sogenannten Hangmümmler.

Das Tier sieht possierlich aus mit seinem langen Gamsbart und den kurzen Beinchen vorne. Hinten hat der Hangmümmler längere Beine – ideal um damit die steilen Hänge im Kaukasus zu erklimmen. Dort haben ihn Forscher gesichtet, sein Verhalten studiert und ihre Erlebnisse in wissenschaftlichen Studien dokumentiert. Alles gefälscht! Den Hangmümmler hat es nie gegeben. Und doch finden sich zahlreiche „Beweise“ für seine Existenz: Zeichnungen, Schädel, Knochen, Einträge in „Brehms Tierleben“, Expeditionstagebücher, Flugblätter und Heiligen-Bilder mit dem Hangmümmler.

Sie werden ab dem 3. Mai in einer Ausstellung mit dem Titel „Fake News oder Wahrheit? Der Hangmümmler – ausgestorben und fast vergessen. Ein seltenes Tier aus dem Kaukasus“ im Museum Alzey ausgestellt. Viele der Exponate wurden von Claus Maywald gefälscht. Aber es ist eine Fälschung mit didaktischen Hintergrund. „Ich will aufzeigen, wie einfach es ist, eine Geschichte zu erfinden und sie mit ‚Beweisen‘ zu untermauern“, sagt er.

Für den promovierten Buchrestaurator gehört das Fälschen zum Handwerk. „Wenn ich für Kunden Seiten in einem alten Buch nachbaue, ist es der schönste Augenblick, wenn der Kunde die fehlende Seite im Buch nicht mehr findet, weil sie derart perfekt nachgebildet wurde“, erklärt er.

Der Hangmümmler existiert schon seit vielen Jahren als Idee im Leben von Claus Maywald. Gemeinsam mit seiner Frau, der promovierten Biologin Alexandra Wiebelt-Maywald, hat er dem Tier nun eine Existenz aufgebaut. Zunächst schuf ein Tierpräparator einen Hangmümmler in Lebensgröße. Es folgte eine komplette Biografie, die durch wissenschaftliche Fundstücken untermauert ist. Die Ausstellung stellt den kaukasischen Hangmümmler sowohl in seiner kultur- und wissenschaftshistorischen Wahrnehmung als auch in seiner biologischen Dimension dar. Alle Exponate versuchen den Besucher davon zu überzeugen, dass es den Hangmümmler tatsächlich gegeben hat. So wird er in die Lage versetzt, anhand einzelner Objekte und Beschreibungen selbst nachzuprüfen, was wahr oder frei erfunden ist.

Kontakt

Museum im Stadtpalais Kirchheimbolanden
Amtsstraße 14
67292 Kirchheimbolanden
Tel.: 06352 / 401850
info@museum-kirchheimbolanden.de   
paedagogik@museum-kirchheimbolanden.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag, 14:00 Uhr – 17:00 Uhr

Für Schulklassen und Gruppen nach vorheriger Anmeldung täglich, auch am Vormittag.

 

 

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