Das gab es schon!

Führung durch die Sonderausstellung

Sonntag, 04. Dezember 2011, 15.00 Uhr
Führung
durch die Sonderausstellung
Als Zugabe zum Christkindlmarkt bietet das Museum im Stadtpalais eine kostenfreie Führung durch die aktuelle Sonderausstellung an.
Wer mehr über den Kirchheimbolandener Ehrenbürger und Großindustriellen Heinrich von Brunck erfahren möchte, ist herzlich zu dieser Führung anläßlich dem 100. Todestag von Heinrich von Brunck eingeladen.

Eröffnungsfeier

Sonntag, 27. November 2011, 11.30 Uhr
Eröffnung der Sonderausstellung
Brunck, Kibo und die BASF

Lesung

Mittwoch, 09. November 2011, 20.00 Uhr
Buchpräsentation
"Gerettet" - Erinnerungen des letzten Kirchheimbolander Holocaust-Überlebenden Carl Hausman
Lesung mit musikalischer Umrahmung
Im Rahmen des Gedenktages zur Reichspogromnacht am 9. November 1938 wird im Museum im Stadtpalais eine Buchvorstellung stattfinden. Sie hat die Lebensgeschichte des heute in den USA lebenden Carl Hausman zum Inhalt. Der heute 77-jährige ist der einzige Überlebende des Holocaust aus Kirchheimbolanden. Als Kind jüdischer Eltern hat er durch die Barbarei der Nazis beide Elternteile und seinen Bruder in Auschwitz verloren und verdankt – zusammen mit anderen pfälzischen und badischen Leidensgefährten dieser Jahre sein Leben einer an Wunder grenzenden Aneinanderreihung barmherziger Fügungen.
Erstmals seit seiner Verschleppung aus Kirchheimbolanden – dem Ort „ in dem er gerne gelebt hätte“ kam der betagte ehemalige Mitbürger im August 2010  mit Familien-angehörigen zurück an den Ort seiner Geburt.
Carl Hausman hat seine Lebensgeschichte: " RESCUED - Child Survivor of the Holocaust, hidden in France“-GERETTET - Holocaust-Überlebender als Kind, in Frankreich versteckt) von einem amerikanischen Journalisten aufschreiben lassen. Das Manuskript lag in englischer Sprache vor. Pfarrer i.R. Elmar Funk und Stadtbeigeordneter Michael Juppe haben sich – zusammen mit Hans Becker, einem Jugendfreund des seinerzeit ermordeten Bruders von Carl – zum Ziel gesetzt, die aufwühlenden Aufzeichnungen ins Deutsche übersetzen zu lassen und als Buch herauszugeben – als Zeitdokument, als Erinnerung, Aufschrei und Mahnung.

 

Museumsdessert

Museumsdessert „Es werde Licht ...“
am 03.11.2011, 13.00 – 13.20 Uhr
„Licht ins Dunkel bringen“, „jemandem heimleuchten“, „das Licht unter den Scheffel stellen“, „mir geht ein Licht auf“…Passend zum Beginn der dunklen Jahreszeit beschäftigen wir uns mit dem Licht. Licht ist etwas Besonderes. Das zeigen die vielen Redewendungen, welche sich mit Licht oder Dunkelheit befassen. Für uns so selbstverständlich per Schalterdruck verfügbar, war es bis ins 20. Jahrhundert hinein ein schwieriges und oft teures Privileg, nach Einbruch der Dunkelheit noch Helligkeit zu haben. Wie haben unsere Vorfahren, von den Kelten bis zu unseren (Ur-) Großeltern, Häuser und Wohnungen beleuchtet, bevor die Elektrizität ihren Siegeszug antrat? Wo sind die Gemeinsamkeiten über die Jahrhunderte, wo die Unterschiede? Und welche Probleme gab es damals, aus denen wir vielleicht noch etwas für heute lernen können? Ausgehend von Stücken aus der Ausstellung werden wir diese Thematik ein wenig „beleuchten“.

 

Museumsdessert - Waschen in der Kugel

Donnerstag, 13. Oktober 2011, 13.00 Uhr - 13.20 Uhr
Museumsdessert
Waschen in der Kugel
Saubere und frische Wäsche ist heute eine Selbstverständlichkeit. Schweißtreibendes Wäschewaschen gehörte scheinbar schon Ende der 1970er Jahre längstens der Vergangenheit an. Wer erinnert sich nicht an die Zeile „Das bißchen Wäsche ist doch kein Problem …“ aus dem bekannt gewordenen Schlager Johanna von Kozcians „Das bißchen Haushalt“ und ihr Augenzwinkern?
Der Frage, wie es sich mit dem Einzug der „fleißigen Helfer“ im Haushalt und einer damit einhergehenden Arbeitsentlastung im Laufe des 20. Jahrhunderts verhielt, soll beim nächsten Museumsdessert am Beispiel einer Kugelwaschmaschine aus der Museumssammlung nachgegangen werden. Neben Aspekten der technischen Innovation und des Fortschritts von Haushaltsgeräten soll auch auf das Produktdesign zur Sprache kommen.

Kontakt

Museum im Stadtpalais Kirchheimbolanden
Amtsstraße 14
67292 Kirchheimbolanden
Tel.: 06352 / 401850
info@museum-kirchheimbolanden.de

Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag von 14.00 - 17.00 Uhr, Montag geschlossen.

Für Schulklassen und Gruppen nach vorheriger Anmeldung täglich auch am Vormittag.
Kontakt per E-Mail: paedagogik@museum-kirchheimbolanden.de; per Telefon Di-So 14.00-17.00 Uhr

Museumsflyer als PDF