Das gab es schon!

Internationaler Museumstag

Nach einer mehrjährigen Pause nimmt das Museum erstmals wieder mit einem Programmangebot am Internationalen Museumstag teil. „Museen - unser Gedächtnis“ lautet das Motto in diesem Jahr. Diesem folgt das Museum im Stadtpalais ebenso wie dem Reichsministerialen Werner von Bolanden, der bereits Ende des 12. Jahrhunderts vermerkte, dass „alles der Vergangenheit anheim fällt, was nicht durch den Beistand der Buchstaben gestützt wird“. Unter dem Titel „Schreiben heißt bewahren“ lädt das Museum deshalb zu einem Gang in die Geschichte der Schrift und des Schreibens von den Römern bis in das 20. Jahrhundert ein.
Unabhängig vom Alter, ob jung oder alt, können sich Interessierte über die Schrift und ihre Entwicklungen, Schreibmaterialien und Beschreibstoffe informieren. Damit das Ganze nicht allzu trocken bleibt, wartet das Museum mit einer „Schreibwerkstatt“ auf. Dort kann jeder ausprobieren, wie es sich mit dem römischen Stylus, dem Gänsekiel, dem Griffel oder dem Federhalter bis hin zur manuellen Schreibmaschine schrieb. Welche Probleme die einst verwendeten Wachstäfelchen, Papyrus, Pergament, Schiefertafeln oder mehrere Schichten Durchschlagpapier bereiteten und welche Anforderungen sie an die Schreibenden stellten, kann man ebenso erfahren. Aber auch Schriften vergangener Jahrhunderte kann man kennen und Lesen lernen. Für sportliche Kenner von Schriften vergangener Jahrhundert schließlich gibt es gar ein Schrifträtsel getreu der Frage „Aus welcher Zeit stamme ich?“ zu lösen.
Bei freiem Eintritt ist jeder, der sich auf Spurensuche in der Geschichte unserer Schriftkultur begeben möchte, herzlich in der Amtsstraße 14 willkommen.

 

Museumsdessert: Napoleon

Das Dessertangebot des Museums bildet diesmal eine Reihe von Drucken des Kaisers der Franzosen und der Kirchheimbolander, Napoleon Bonaparte. Die zahlreich überlieferten Bilder des zeitweiligen Landes- und Kriegsherren der Pfälzer und Rheinhessen bieten dabei den Ausgangspunkt, um sich mit der Frage zu befassen, ob und inwieweit in den linksrheinischen Gebieten Deutschlands auch nach dem Ende der Herrschaft des Franzosenkaisers ein „Napoleonkult“ existierte bzw. gepflegt wurde und wie sich dieser mit den neuen territorialen Zugehörigkeiten zum Königreich Bayern bzw. zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt vertrug. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem kostenfreien Museumsnachtisch eingeladen.
 

Osterferienprojekt 2011

27. + 28. April 2011 Osterferienprojekt
Weben in der Jungsteinzeit
Ausgehend von der in Bolanden gefundenen neolithischen Webnadel wollen wir herauszufinden, wie die Menschen früher ihre Kleidung hergestellt haben. Spinnversuche mit Wolle und erste Webversuche am Handwebrahmen zeigen, wie aufwendig die Stoffherstellung ist.
Schließlich bauen wir gemeinsam einen richtigen Gewichtswebstuhl und weben an diesem. Dafür müssen ein Holzrahmen gebaut, Gewichte aus Ton gefertigt und Hilfswerkzeuge aus Holz hergestellt werden. Dieser Webstuhl wird dann in der Ausstellung aufgestellt und als Anschauungsobjekt für alle zugänglich sein.
Wer?: Kinder und Jugendliche von 8 bis 12 Jahren
Termin: Mittwoch 27. April und Donnerstag 28. April von
Zeit: 9.00 bis 15.00 Uhr im Museum am Stadtpalais
Kosten: 1€ pro Kind

Kontakt

Museum im Stadtpalais Kirchheimbolanden
Amtsstraße 14
67292 Kirchheimbolanden
Tel.: 06352 / 401850
info@museum-kirchheimbolanden.de

Öffnungszeiten

Im Januar und Februar ist das Museum nur sonntags von 14.00 - 17.00 Uhr geöffnet, für Schulklassen und Gruppen nach vorheriger Anmeldung auch wochentags: Kontakt per E-Mail: info@museum-kirchheimbolanden.de; paedagogik@museum-kirchheimbolanden.de; sebastian.kreisel@alzey.de bzw. per Telefon 06731/498 896 und 06731/ 499 713.

Museumsflyer als PDF