17. März - 29. April 2018 Sonderausstellung

17. März - 29. April 2018 Sonderausstellung

Kriegsanleihen, Nagelbilder, Obstkerne. Die "Heimatfront" im 1. Weltkrieg

Nach einer Präsentation von Feldpostkarten macht das Museum im Stadtpalais nochmals den 1. Weltkrieg zum Thema einer Sonderausstellung. Den Anlass für die Ausstellung bildet das Ende des Krieges im November vor 100 Jahren. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der sog. „Heimatfront“, die erstmals einen integralen Bestandteil dieses ersten „totalen Krieges“ bildete. Denn ebenso wie die Soldaten an der Front hatte auch die zivile Bevölkerung ihren Beitrag im und für den Krieg zu leisten. Mobilisiert wurde die sog. Heimatfront dazu durch eine intensive Propagandatätigkeit. Zur Finanzierung des Krieges auf Pump forderte sie zur Zeichnung von Kriegsanleihen auf, deren Rückzahlung später der besiegte Gegner übernehmen würde oder regte zum Sparen, Sammeln wie zur Herstellung und Verwendung von Ersatzprodukten an.

Im Zentrum der Sonderausstellung Kriegsanleihen, Nagelbilder, Obstkerne. Die „Heimatfront“ im 1. Weltkrieg steht ein umfangreicher Sammlungsbestand von Plakaten zu den insgesamt neun ausgegebenen Kriegsanleihen und gedruckten Aufrufen verschiedenster Art. Neben den Plakaten, die mitunter von führenden Künstlern der Zeit gestaltete wurden, zeigt die Ausstellung weiterhin Exponate aus dem militärischen und zivilen Bereich des damaligen Kriegsgeschehens. Informationen zum Kriegsbeginn vor Ort oder zu den die Jahre der Weimarer Republik kennzeichnenden wirtschaftlichen Folgen des Krieges (Inflation) und zur Erinnerungskultur der Nachkriegszeit runden die Ausstellung ab und vertiefen sie zugleich.

Kontakt

Museum im Stadtpalais Kirchheimbolanden
Amtsstraße 14
67292 Kirchheimbolanden
Tel.: 06352 / 401850
info@museum-kirchheimbolanden.de

Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag von 14.00 - 17.00 Uhr, Montag geschlossen.
Für Schulklassen und Gruppen nach vorheriger Anmeldung täglich auch am Vormittag.
Kontakt per E-Mail: paedagogik@museum-kirchheimbolanden.de; jutta.goettel-becker@alzey.de bzw. per Telefon 06731 / 49 97 13.

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